Kooperationen

Kooperation innerhalb der Gemeinde

Unser Kindergarten versteht sich als ein wichtiger Teil der Gemeinde. Wir geben den Kindern die Möglichkeit am öffentlichen Leben teilzuhaben und dabei grundlegende, gesellschaftliche Zusammenhänge zu erkennen.

Im Rahmen unserer Projektarbeit kontaktieren wir unsere Grundschule, die politische Gemeinde, die Pfarrgemeinde, Handwerksbetriebe, Vereine und die Bank.

Kooperation und Vernetzung außerhalb der Gemeinde:

Wir arbeiten mit folgenden Institutionen regelmäßig zusammen:

  • Caritasverband
  • Landratsamt
  • Gesundheitsamt
  • Jugendamt
  • Frühförderstelle
  • Schulvorbereitende Einrichtung = SVE
  • Sprachkindergärten / Logopäden
  • Familien- und Erziehungsberatung
  • Polizei
  • Diagnose- und Förderklasse = DFK

Der St. Johannisverein ist dem Diözesan Caritasverband in seiner Funktion als Trägerdachverband angeschlossen. Dieser berät den Vorstand  und die Kindergartenleitung und stellt ihnen verschiedene Dienstleistungen zur Verfügung.

Die Frühförderung versteht sich als Hilfe für Kinder, die in ihrer Entwicklung verzögert oder auffällig sind. Gemeinsam mit den Eltern und dem Personal der Frühförderstelle beraten wir über geeignete Fördermaßnahmen, um das Kind in seiner weiteren Entwicklung zu unterstützen. Eine solche Förderung ist kostenlos, freiwillig und ohne das Einverständnis und die Mitarbeit der Eltern nicht möglich.

In die SVE werden Kinder aufgenommen, deren Entwicklung oder deren Lern- und Leistungsvermögen zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt annehmen lassen, dass ohne eine gezielte Förderung in einer Kleingruppe die Einschulung in der Grundschule größere Probleme mit sich bringen könnte.

Dazu gehören Kinder mit Störungen bzw. Entwicklungsverzögerungen in der

  • Wahrnehmung
  • Motorik
  • Sensomotorik
  • Handlungssteuerung

Sprachkindergärten helfen Kindern, deren Schwierigkeiten primär in der Sprachentwicklung und im Sprechen liegen. Die Möglichkeit einer Rückführung in den Kindergarten oder in die Grundschule besteht jeweils zum Schuljahresanfang.

In die DFK werden Schüler aufgenommen, die in ihrer Entwicklung oder ihrem Lern- und Leistungsvermögen mindestens zeitweilig so beeinträchtigt sind, dass sie am Unterricht in der Grundschule nicht mit genügend Erfolg teilnehmen können. Der Unterricht erfolgt auf der Basis des Lehrplanes der Grundschulen, allerdings in der Form, dass die Lerninhalte der ersten beiden Grundschuljahre auf drei Schulbesuchsjahre verteilt werden.

Die Familienberatung will Eltern unterstützen, ihre zuweilen schwierigen Erziehungsaufgaben zu erfüllen, z.B.

  • wenn Eltern beunruhigt sind wegen Auffälligkeiten in der seelischen und geistigen Entwicklung ihrer Kinder
  • wenn Eltern sich Sorgen machen über die Schulreife ihres Kindes
  • wenn sich für Kinder die Familie verändert (Trennung, Scheidung,  neue Partnerschaft )

Auch diese Beratung ist kostenlos und erfolgt auf der Grundlage der Freiwilligkeit.

Das Gesundheitsamt prüft jedes Jahr alle Vorschulkinder bei einer Einschulungsuntersuchung auf das Seh-, Hör- und Sprachvermögen. Desweiteren ist es unsere Pflicht, ansteckende Krankheiten dort zu melden.

Diese Behörde kontrolliert auch die hygienischen Voraussetzungen  vor Ort und wird über die Gesundheitserziehung informiert.

  • Die Polizei kommt einmal im Jahr zur Verkehrserziehung in den Kindergarten. Auf Wunsch bietet sie auch Elternabende an.
  •  Dem Landratsamt müssen Leitung und Träger jährlich Rechenschaft über die pädagogische Arbeit und die organisatorischen Rahmenbedingungen geben.

Vorbereitung und Begleitung des Übergangs in die Schule

 

Wir verstehen die gesamte Kindergartenzeit ihres Kindes als Vorbereitung auf die Schule.
Im letzten Kindergartenjahr bieten wir den Vorschülern gezielte Projekte zur intensiven Schulvorbereitung an.

Um unseren „Großen“ den Einstieg in die Schule zu erleichtern, nutzen wir die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und bieten das Trainingsprogramm zur phonologischen Bewusstheit an. Diese wurde vom Institut für Psychologie der Universität Würzburg entwickelt. Es entstand ein Konzept, mit dessen Hilfe Vorschulkindern das spätere Lesen- und Schreibenlernen deutlich erleichtert wird. Dadurch entwickeln die Kinder ein Sprachgefühl und erkennen wie Sprache aufgebaut ist. Die akustische Wahrnehmung der Laute und Lautgrenzen innerhalb eines Wortes ist dabei besonders wichtig. Das Trainingsprogramm besteht aus Spielen und Übungen zu sechs verschiedenen Bereichen, die inhaltlich aufeinander aufbauen:

  • Lauschspiele
  • Reime
  • Mit Satz und Wort vertraut machen
  • Silben erfassen
  • Identifikation von Anlauten in Wörtern
  • Sich auf Laute innerhalb eines Wortes zu konzentrieren und die Lautgrenze akustisch wahrzunehmen

Auch im Bereich der Mathematik fördern wir die Kinder mit dem Projekt „Zahlenland“ nach Prof. Preiß.

Unsere „Großen werden jedes Jahr zu einem Schnuppertag in die Schule eingeladen. Hierbei können sie eine Unterrichtsstunde, gemeinsame Aktionen und die Pause miterleben.

Auch die Lehrkräfte der Schule besuchen unseren Kindergarten und informieren sich über den Entwicklungsstand der Vorschulgruppe.