Partizipation / Beschwerdemanagement

In unserer Einrichtung leben wir die Partizipation, indem die Kinder sich in ihren Bedürfnissen und Interessen ernst genommen fühlen.
Sie bekommen z.B. in Kinderkonferenzen die Möglichkeit, ihre Meinung frei zu äußern und ein Veto einzulegen.
Dadurch gestalten sie den Tagesablauf aktiv mit, ein demokratisches und partnerschaftliches Verhältnis von der Erzieherin zum Kind, sowie von Kind zu Kind, wird gefördert.
Für die Kinder unserer Einrichtung bedeutet dies außerdem, dass sie ihr eigenes Handeln selbstkritisch hinterfragen lernen und auch Meinungen der anderen respektieren. In Problemsituationen können Kompromisse geschlossen werden.
In wöchentlichen Gesprächen im Morgenkreis haben die Kinder die Gelegenheit, Beschwerden zu verschiedenen Themen anzubringen. Anhand eines extra dafür angelegten Ordner kann dieses Veto in Form von gemalten Bildern für alle auch sichtbar gemacht werden.
In sogenannte „Sorgenfresserpuppen“ können sie kleine Handzettel mit ihrer Beschwerde hinein legen.
Auch die Leitung hat ein offenes Ohr für die Beschwerden der Kinder der einzelnen Gruppen. In Bürostunden nimmt sie sich ausreichend Zeit und bietet eine Kindersprechstunde an.
Wir sehen es als Aufgabe und Ziel der pädagogischen Arbeit in unserer Einrichtung, eine Stärkung in Selbstbewußtsein und Resilienz bei allen Kindern zu erreichen.